Zwischen Erinnerungen und Vergänglichkeit, zwischen Spiritualität und künstlerischem Ausdruck entfalten die Werke eine eindringliche Auseinandersetzung mit Leben, Tod und dem Danach. Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke aus Südamerika und Ozeanien. Die elementare Frage, was mit dem Menschen nach seinem Tod geschieht, zeigt sich in einer verwirrenden Vielfalt von Ritualen des Gedenkens an die Toten.
Im mittelalterlichen Kirchenraum in Dausenau zeitgenössische Kunst zu präsentieren, eröffnet ungewöhnliche spannungsvolle Perspektiven. Einerseits fordert der sakrale Raum – Ort der Begegnung zwischen Mensch und Gott - die Kunst heraus und fragt nach ihrer sinnstiftenden Kraft. Andererseits stellt die Kunst existenzielle Fragen, indem sie Glaubensgewissheiten und Traditionen hinterfragt und alternative Perspektiven eröffnet. In der intimen Atmosphäre der Kirche werden Besucherinnen und Besucher eingeladen, inne zu halten und sich existenziellen Fragen zu stellen.
Der gesamte Beitrag und weitere Infos zur Ausstellung sowie zu Führungen (auch für Gruppen und Schulklassen) finden Sie hier.